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Manfred Schneckenburger über Walter Urbach:
Es grenzt an ein Paradox. Gegen 1970, als die Ästhetik von Fleck, Geste, Spur,
Pinselschrift weithin zu dekorativen Mustern abflaut, knüpft Walter Urbach an eben diese
Ästhetik an, Schlagwörter abstrakter Expressionismus, Informel. Der professionelle Lithograph und Graphic Designer wendet sich, fast
50-jährig, zur Malerei. Eine im Stillen aufregende künstlerische
Biographie: ein Nachzügler, der zu seiner Generation aufschließt, die
Schwächen der späten Ausläufer souverän umgeht, ein glänzendes Oeuvre
nachreicht.
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