Mohn Manhattan-Serie, 2004, Aquarell auf Papier, 148 x 108 cm Wo Urbach seinen Mohn gepflanzt hat, wachsen Landschaften nach. Auch der Mohn nimmt, ins Überdimensionale gesteigert, landschaftliche Züge an. Das alles verschmilzt im autonomen Malprozess zu einem malerischen Drama, einer malerischen Poesie aus Farbe und Gegenfarbe, Bewegung und Gegenbewegung, Verdichtung und Lockerung. Wer darin auch existenzielle Erfahrungen sieht, tut den Bildern keinen Zwang an.