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Wo Urbach seinen Mohn gepflanzt hat, wachsen Landschaften nach. Auch
der Mohn nimmt, ins Überdimensionale gesteigert, landschaftliche Züge
an. Das alles verschmilzt im autonomen Malprozess zu einem malerischen
Drama, einer malerischen Poesie aus Farbe und Gegenfarbe, Bewegung und
Gegenbewegung, Verdichtung und Lockerung. Wer darin auch existenzielle
Erfahrungen sieht, tut den Bildern keinen Zwang an.
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