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1997 wanderte Urbach auf Sizilien. Er bestieg den Ätna und überquerte
die schwarzen Lavahalden. Mit einem Mal war evident, was er in seien
Bildern schon immer geahnt hatte: die bestürzende Nähe von Landschaft
und Blume, Berg und Blüte, der ins Riesenhafte gewachsene Mohn "als
Naturereignis, als ausbrechender Vulkan" (Gisela Götte, schon 1989,
lange vor dem Aufstieg zum Vulkan). Seitdem malt Urbach die Serie
"Ätna Mohn".
Zitat aus dem Katalog 1999 |